Bayern barrierefrei bereisen

Barrierefreiheit ist für ...

10 %

... der Bevölkerung zwingend erforderlich

30 %

... der Bevölkerung hilfreich

100 %

... der Bevölkerung komfortabel

Barrierefreiheit als Qualitätskriterium bzw. Komfortmerkmal

Urlaub „ohne Einschränkungen“ wird im Tourismus zunehmend als Qualitätskriterium angesehen. Denn Barrierefreiheit spielt nicht nur für gut zehn Millionen Deutsche mit staatlich anerkannter Behinderung eine wesentliche Rolle bei der Wahl ihres Urlaubsziels. Von barrierefreien Angeboten profitieren alle. Sie sind eine hilfreiche beziehungsweise komfortable Lösung, zum Beispiel auch für Familien mit Kleinkindern,Menschen mit vorübergehender Einschränkung und Senioren. Zumal im Zuge des demografischen Wandels die Zahl der älteren Menschen beträchtlich steigt.

Potentiale nutzen – Reisen für Alle

Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel können Betriebe, die sich im Rahmen des Kennzeichnungssystems zertifizieren lassen, ein enormes ökonomisches Potenzial ausnutzen. Laut einer Studie des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit würden 48,4 % der befragten Menschen mit Mobilitäts- und Aktivitätseinschränkungen häufiger verreisen, wenn es zusätzliche barrierefreie Angebote gäbe, 37% haben bereits aufgrund mangelnder barrierefreier Angebote auf eine Reise verzichtet. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Ökonomische Impulse eines barrierefreien Tourismus für Alle, 2003).

Wichtig: Es geht nicht darum, dass alle Angebote vollständig barrierefrei sind – viel wichtiger ist die verlässliche Information über das tatsächlich vorhandene Angebot, auf Grundlage derer Gäste selbst entscheiden können, ob das Angebot für sie geeignet ist oder nicht.

Bereits jetzt bieten zahlreiche Regionen und Betriebe in Bayern tolle Angebote an, die die Reisebedürfnisse von Menschen mit Behinderungen erfüllen, häufig mangelt es allerdings an der Bereitstellung entsprechender Informationen für die Gäste. Mit dem Bundesprojekt „Reisen für Alle“ ist erstmals eine bundesweit einheitliche Darstellung von geprüften Informationen über barrierefreie Angebote möglich.

Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“

Das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. ist – gemeinsam mit dem Verein Tourismus für Alle in Deutschland e.V. (NatKo) und unter Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Initiator des Projektes „Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote und Dienstleistungen im Sinne eines Tourismus für Alle in Deutschland”.

Ziel des gemeinsamen Projektvorhabens von DSFT und NatKo ist die Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote und Dienstleistungen, die sich primär an den z.T. spezifischen Wünschen und Bedürfnissen der Gäste ausrichten und dabei den Anbietern bessere Möglichkeiten einer erfolgreichen Profilierung bieten. Dabei gilt es durch geprüfte Qualität und einheitliche Darstellung verlässliche und detaillierte Informationen zu Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Infrastruktur, Angebote und Dienstleistungen zu schaffen und somit eine zuverlässige Grundlage für Reiseentscheidungen zu bieten.

Alle Erhebungen werden von speziell geschulten Erhebern durchgeführt –eine Selbstauskunft der Betriebe ist nicht möglich. Teilnehmenden Partner sind dazu verpflichtet an einer Onlineschulung (kostenfrei) oder einer Präsenzschulung zum Thema „Reisen für Alle“ teilzunehmen und erhalten aussagekräftige Prüfberichte, die der Informationen von Gästen und Mitarbeitern dienen. Diese werden z.B. auf der Projektseite „Reisen für Alle“ sowie der Seite der by.TM www.bayern.by dargestellt.

Die Kennzeichnung:

Basierend auf der Zielvereinbarung von Behinderten- und Hotelverbänden wurden ein bundesweit einheitlicher Qualitätsstandard und -kriterien sowie ein Kennzeichnungssystem entwickelt. Das Kennzeichnungssystem umfasst Kriterienkataloge für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer, Hörbehinderung, gehörlose Menschen, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen.

Die Qualitätskriterien sind dabei widerspruchsfrei zu der Zielvereinbarung Gastgewerbe und zu den DIN-Normen (Zielvereinbarung für die standardisierte Erfassung, Bewertung und Darstellung barrierefreier Angebote in Hotellerie und Gastronomie).

Folgende Kennzeichnung wird im Anschluss an die Erhebung vergeben:

Piktogramm zu Information zu Barrierefreiheit
Hierbei werden alle erfassten Informationen, die für die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Gästegruppen relevant sind, ohne Wertung aufbereitet und übersichtlich dargestellt. Es erfolgt keine Zuordnung zu Piktogrammen

Piktogramm zu Barrierefreiheit geprüft

Hierbei liegen zu erfüllende Qualitätskriterien zugrunde, die sich an den Zielvereinbarungen Gastgewerbe sowie den DIN-Normen orientieren. Je nach Erfüllungsgrad erhält der Betrieb zu den einzelnen Gästegruppen die Auszeichnung für „teilweise barrierefrei“ (gekennzeichnet durch ein kleines „i“) oder „barrierefrei“. Die Darstellung erfolgt in Kombination mit entsprechenden Piktogrammen, die gemeinsam mit Betroffenenverbänden entwickelt wurden.

(Die Kriterien wurden auch für andere Angebotstypen (Museen, Freizeiteinrichtungen usw.) übertragen).

Musterkennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft“:

Piktogramm Komposition

Hier sehen Sie anhand des Beispieles Ägyptisches Museum in München eine mögliche Darstellung des Barrierefreiheit eines touristischen Betriebes.

Detaillierte Informationen zum DSFT-Projekt finden Sie auch unter: www.reisen-fuer-alle.de

Vorteile einer Kennzeichnung für touristische Leistungsträger

  • Ökonomisches Potenzial (siehe dazu auch „Bedeutung des Themas“)
  • Teilnahme an einheitlichem Kennzeichnungssystem, welches Gästen eine einheitliche Informationsqualität und –tiefe bietet
  • Darstellung des Angebots auf der Projekthomepage www.reisen-fuer-alleund unter www.bayern.by
  • Speziell geschulte Erheber erfassen den IST-Zustand des Angebots (eine Selbstauskunft ist nicht möglich)
  • verlässlichen Information für Mitarbeiter/innen sowie für Gäste als Grundlage für die Reiseentscheidung
  • detaillierte Informationen über die Zugänglichkeit des Angebots für alle Gästegruppen – ggfs. auch als Impuls für Weiterentwicklungen im Bereich der Barrierefreiheit
  • Eine vollständige Barrierefreiheit ist nicht Voraussetzung! – jedes erhobene Angebot erhält mindestens die Kennzeichnung „Information zur Barrierefreiheit“ und erhält Prüfberichte für alle Gästegruppen
  • Optional können Themen wie Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten erfasst werden
  • Die 90-minütige Online-Schulung „Reisen für Alle“ ermöglicht die Sensibilisierung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

Ihre Möglichkeit zur Teilnahme & Kosten

Wer kann mitmachen?

Das Kennzeichnungssystem richtet sich an die gesamte touristische Servicekette. D.h. jeder Betrieb bzw. jeder Ort kann teilnehmen.

Wie läuft der Erhebungs- bzw. Kennzeichnungsprozess ab?

  • Zunächst füllen Sie den das Formular zum Prüfauftrag (Word-Datei; Stand Januar 2018) aus und senden diesen an die by.TM.
  • Evtl. kommt die bearbeitende Person mit Rückfragen auf Sie zu oder Sie erhalten direkt die Vereinbarung zur Unterzeichnung.
  • Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung und Anmeldung des gewünschten Teilnehmers für die Online-Schulung erhalten Sie Ihren Zugangslink.
  • Nach Absolvieren der Online-Schulung vereinbart ein speziell geschulter Erheber einen Prüftermin mit Ihnen.
  • Es erfolgt die Vor-Ort-Begehung durch den Erheber, der den IST-Zustand Ihres Angebots (inkl. Fotoaufnahmen) für alle Gästegruppen erfasst.
  • Anschließend werden die Daten an die zentrale Prüfstelle übergeben, die die Kennzeichnung vergibt und die Auswertungsberichte verfasst.
  • Sie erhalten Ihre Urkunde sowie die Auswertungsberichte, die die Zugänglichkeit und barrierefreie Nutzbarkeit Ihres Angebots im Detail beschreiben.
  • Nach Zulieferung von Bild- und Textmaterial Ihrerseits wird Ihr Angebot mit den Auswertungsberichten auf der Projekthomepage reisen-fuer-alle sowie auf der Seite www.bayern.by dargestellt.

Wer führt die Erhebungen durch?

Alle Erhebungen werden von speziell geschulten Erhebern durchgeführt – eine Selbstauskunft der Betriebe ist nicht möglich. Die by.TM als Lizenznehmer hat Erheber für Bayern ausbilden lassen.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Die Kosten setzen sich aus Erhebungs- und Zertifizierungskosten zusammen und hängen von der Größe des zu erhebenden Betriebs ab.

Erhebungskosten:
Im Jahr 2018 kann die by.TM, dank einer Anschubfinanzierung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, für Betriebe, die sich noch in 2018 erheben lassen die Erhebungskosten übernehmen.
Nach Ausschöpfung des Förderkontingents 2018: ab 260 € zzgl. MwSt. (je nach Umfang der zu erhebenden Bereiche)

Zertifizierungskosten:*
ab 150 € zzgl. MwSt.
Orte, sehr umfangreiche Betriebe bzw. Betriebe mit äußerster Komplexität erhalten ein individuelles Kostenangebot.

Bitte beachten Sie, dass sich die Preise ab Mitte 2018 voraussichtlich ändern.
* Zertifizierungskosten werden nach der Auswertung abgerechnet.

Was ist in den Zertifizierungskosten enthalten?

  • Ausstellung eines deutschlandweit gültigen Kennzeichens und einer Urkunde
  • Logos und Piktogramme in verschiedenen digitalen Formaten und als Aufkleber
  • Nutzungsmöglichkeit des Web Based Training (Online-) für alle Mitarbeiter/Innen
  • Auswertungsbericht für den Betrieb/ Ort
  • Berichte (PDF-Datei) mit den wesentlichen Daten für die Kommunikation des Betriebes/Ortes mit
    seinen Gästen/Kunden
  • Darstellung des Betriebs z.B. auf den Seiten reisen-fuer-alle.de und www.bayern.by
  • Regelmäßige Informationen zum Thema Barrierefreier Tourismus (Newsletter)
  • optional Lieferung von Plaketten (kostenpflichtig)

Wichtige Hinweise zur Kennzeichnung:

Die Kennzeichnung hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Jeder teilnehmende Betrieb/Anbieter erhält mindestens die Auszeichnung „Information zur Barrierefreiheit“ und kann seinen Gästen verlässliche und geprüfte Informationen zur Zugänglichkeit und Nutzbarkeit zur Verfügung stellen. Somit hat jeder Gast die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob das Angebot für ihn nutzbar oder eher ungeeignet ist.

Sollten zudem die Qualitätskriterien für eine oder mehrere Personengruppen erfüllt werden, erhält der Betrieb/Anbieter das Zeichen „Barrierefreiheit geprüft“ und die entsprechenden Piktogramme. Weitere Informationen zur Kennzeichnung „Reisen für Alle“ finden Sie auf der Projektwebseite www.reisen-fuer-alle.de

Online-Schulung:

Eine Voraussetzung der Zertifizierung nach „Reisen für Alle“ ist, dass mindestens ein/-e Mitarbeiter/-in des Betriebs/Anbieters die Online-Schulung „Reisen für Alle“ absolviert. Sie kann orts- und zeitunabhängig am PC absolviert werden. Der Zeitaufwand für die Schulung beträgt etwa zwei bis drei Stunden.  Um Ihnen einen Zugang zur Online-Schulung zu erstellen, benötigen wir die Namen und E-Mail-Adressen derjenigen, die daran teilnehmen sollen.  Jeder registrierte Teilnehmer erhält anschließend ein Zertifikat über die erfolgreiche Absolvierung dieser Sensibilisierungsmaßnahme.  Die Online-Schulung kann zudem von den Betrieben als kostenlose Weiterbildungsmaßnahme für die Mitarbeiter genutzt werden.

Unsere Empfehlung an Sie:

Nutzen Sie die Zeit bis zum Erhebungstermin und gehen Sie mit der Liste der Qualitätskriterien (https://www.reisen-fuer-alle.de/qualitaetskriterien_347.html) durch Ihren Betrieb. Prüfen Sie, ob mit kleinen Veränderungen weitere Barrieren abgeschafft werden können.

„Reisen für Alle“ – Pilotdestinationen 2018

Im Rahmen einer ersten Anschubfinanzierung hat die by.TM im Jahr  2015 erstmalig 10 Pilotdestinationen (Orte bzw. Regionen) gesucht, die ihr Angebot zu einem bestimmten Urlaubsthema entlang der touristischen Servicekette erheben und zertifiziert lassen wollten. Ziel war dabei insbesondere die Generierung von vermarktbaren Urlaubserlebnissen als Inspiration für potenzielle Gäste – hinterlegt mit verlässlichen, detaillierten Informationen zur Barrierefreiheit. In den Destinationen hat das Projekt langfristige Impulse gesetzt und erheblich zur Sensibilisierung und Zusammenarbeit der einzelnen Akteure beigetragen.

Nach der erfolgreichen Einführung wird das Konzept nun fortgeführt und weiteren 10 Pilotdestinationen eine Anschubfinanzierung für die Umsetzung im Jahr 2018 ermöglicht. Diese stehen jetzt fest und werden in Kürze bekanntgegeben. Eine Bewerbung ist nicht mehr möglich.

Alle Dokumente zum Thema Barrierefreiheit

Hier bieten wir Ihnen alle Dokumente zum Thema Barrierefreiheit als downloadbare pdf-Datei an:

Wegweiser für touristische Anbieter in Bayern

Die nachfolgenden Informationen bieten einen Überblick über ausgewählte staatliche Beratungs-, Förder- und Vermarktungsmöglichkeiten für barrierefreies Reisen in Bayern. Sie richten sich an touristische Anbieter in Bayern, die sich für das Thema interessieren und ihre Angebote in dem Bereich ausbauen wollen.

Bauberatung

Die bei der Bayerischen Architektenkammer angesiedelte “Beratungsstelle barrierefreies Bauen” bietet kostenlose Beratungen zum barrierefreien Bauen an. Das Beratungsangebot richtet sich an die Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer, aber auch an Bauherren wie Nutzer und Verwaltungseinrichtungen.

Investitionsförderung

Touristischen Anbietern in Bayern, die ihre Infrastruktur barrierefrei gestalten wollen, stehen u.a. folgende Förderprogramme zur Verfügung:

  1. a) Touristische Investitionsförderprogramme des Bayerischen Wirtschaftsministeriums:a) Im Rahmen des Bayerischen Regionalen Förderprogramms für die Gewerbliche Wirtschaft (BRF) sind Aufwendungen zur
    Gewährleistung der Barrierefreiheit förderfähig und können prioritär gefördert werden. Das Programm gewährt erfolgreichen Antragstellern Investitionszuschüsse oder alternativ die Möglichkeit, den Zuschuss zur Verbilligung eines Darlehens einzusetzen. Die näheren Fördervoraussetzungen sowie das entsprechende Antragsformular sind auf der Internetseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (Rubrik BRF) abrufbar. Erste Ansprechpartner für Gastwirte und Hoteliers, die sich umfassend über diese Fördermöglichkeit informieren wollen, sind die Sachgebiete Wirtschaftsförderung der Regierungen, die auch über die Förderung entscheiden.

Regierung von Oberbayern
Regierung von Niederbayern
Regierung der Oberpfalz
Regierung von Schwaben
Regierung von Mittelfranken
Regierung von Oberfranken
Regierung von Unterfranken

b) Auch im Rahmen der Förderung der kommunalen Tourismusinfrastruktur (z.B. Touristinformationen) sind Aufwendungen zur Gewährleistung der Barrierefreiheit förderfähig. Das entsprechende Förderprogramm (“Richtlinie zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen” / RÖFE) ist auf der Internetseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (Rubrik RÖFE) abrufbar. Erste Ansprechpartner für Kommunen, die sich umfassend über diese Fördermöglichkeit informieren wollen, sind ebenfalls die o.g. Sachgebiete Wirtschaftsförderung der Regierungen.

  • Auf Bundesebene können Unternehmen der Tourismusbranche für Maßnahmen des barrierefreien Tourismus grundsätzlich alle Programme der Mittelstandsförderung in Anspruch nehmen, soweit sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Hierzu zählen beispielsweise das “Zentrale Innovationsprogramm für den Mittelstand” (ZIM) sowie die Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW). Eine Übersicht über Förderprogramme.
  • Auch die maßgeblichen Förderprogramme der EU im Bereich der Wirtschaftsförderung, die touristischen Anbietern offen stehen, ermöglichen grundsätzlich die Förderung von Projekten der Barrierefreiheit im Tourismus. Hierzu zählen die Ziele “Europäische territoriale Zusammenarbeit (INTERREG IV)” sowie “Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB)” im Rahmen des Europäischen Strukturfonds EFRE (Europäische Fonds für regionale Entwicklung). Ausführliche Informationen zu den bayerischen EFRE-Programmen  hat das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammengestellt.

 

Zudem gibt es weitere Fördermöglichkeiten im Rahmen der gewerblichen Wirtschaftsförderung in Bayern.

Schulungen & Seminare

Die by.TM bietet kontinuierlich Schulungen zur Sensiblilisierung und Weiterbildung im Bereich „Barrierefreies Reisen“ an. So fand am 2. Mai 2018 ein Grundlagenworkshop in Leichter Sprache mit den Bayerischen Pilotdestinationen „Reisen für Alle“. Einen Rückblick dazu können Sie hier gerne nachlesen.

Die by.TM bietet auch im Jahr 2018 wieder Seminare mit je 20 kostenfreien Teilnahmeplätzen an, die einen praxisnahen Einstieg bzw. eine Vertiefung in das Thema ermöglichen.

Dabei finden zwei Sensibilisierungseminare für das Thema Reisen für Alle für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse sowie zwei Seminare mit einem Fokus auf die Vermarktung barrierefreier Angebote für Teilnehmer mit Vorkenntnissen (z.B. durch dein bereits absolviertes Sensibilisierungsseminar bzw. der Online-Schulung im Rahmen der Zertifizierung „Reisen für Alle“) in den vier Tourismusregionen statt.

Sensibilisierungsseminare (Teilnehmer ohne Vorkenntnisse):

Aufbauseminar Marketing (Teilnehmer mit Vorkenntnissen):

Seminare 2019

Auch für 2019 ist wieder eine Seminarreihe geplant. Sobald die Termin feststehen, werden wir Sie hier darüber informieren.

WICHTIGE HINWEISE:

  • Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte eines Betriebes / einer touristischen Einrichtung.
  • Pro Betrieb/Einrichtung kann aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl nur 1 Mitarbeiter an dem Präsenzseminar teilnehmen.
  • Bei der Vergabe der freien Plätze zählt das Eingangsdatum der ausgefüllten Anmeldung.
  • Eine Teilnahmebestätigung sowie weitere Informationen zur Veranstaltungslocation erhalten Sie bei erfolgreicher Bewerbung.

Orts- und zeitunabhängig können Sie an der Online-Schulung „Reisen für Alle“ des DSFT Berlin teilnehmen. Bitte beachten: Für Teilnehmer am Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ ist diese Schulung obligatorisch und im Preis der Zertifizierung bereits inbegriffen.

Das DSFT Berlin bietet darüber hinaus weitere Präsenzseminare zu speziellen Themen im Bereich Barrierefreiheit an.

“Tourismus für Alle” – ein Praktikerleitfaden für die Bayerische Tourismusindustrie

Barrierefreiheit im Tourismus ist in aller Munde. Doch wie sollen wir uns diesem Thema in der Praxis nähern, über welche Zielgruppen sprechen wir und was sind die erste Schritte zum Erfolg?

Der Leitfaden dient als Orientierungshilfe für touristische Betriebe und Destinationen, die Komfort & Service für alle Gäste schaffen wollen.

Sie können sich den Praktikerleitfaden auch als PDF-Datei (14 MB) herunterladen.