Marktfoschungsbroschüre 2015

Zahl des Monats Juli: 20,5

20,5 % ist der Marktanteil Bayerns an den Übernachtungen in Deutschland im Winter 2016/2017. Damit ist der Freistaat auch in diesem Winter Reiseland Nummer 1 in Deutschland mit dem vierten Übernachtungsrekord in Folge.

Insgesamt 14,4 Millionen Menschen (+2,6% zum Vorjahr) übernachten im letzten Winter im Freistaat in gewerblichen Beherbergungsbetrieben. Die daraus resultierenden 36 Mio. Übernachtungen (+0,7% zum Vorjahr) sorgen dabei erneut für einen Rekordwinter. Treiber dieser Entwicklung sind dabei sowohl die Auslandsmärkte (+4% bei den Ankünften, + 1,1% bei den Übernachtungen zum Vorjahr) als auch der deutsche Quellmarkt (+2,1% bei den Ankünften, +0,6% bei den Übernachtungen zum Vorjahr).

Das saisonale Gästeverhältnis liegt bei knapp 40% im Winter- zu 60% im Sommerhalbjahr 2016.

Weitere spannende Zahlen, Daten und Fakten rund um den bayerischen Tourismus finden Sie in unserer Rubrik zur Marktforschung “Zahlen und Fakten”.

Zahl der Monats Januar: 28

28% der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland gelten als Nachhaltigkeits-Interessenten

28% der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland gelten einem Sondermodul der Reiseanalyse (2014) zufolge als Nachhaltigkeits-Interessenten. Diese Gruppe stimmt sowohl der Aussage zu, das ihr Urlaub möglichst ökologisch verträglich, ressourcenschonend und umweltfreundlich sein soll (32%) und sie will, dass ihr Urlaub möglichst sozialverträglich ist (38%). Das Thema Nachhaltigkeit ist demnach beim einem nicht unerheblichen Teil der Nachfrager angekommen.

Diese Tatsache geht allerdings nicht zwingend mit einer Erhöhung der Zahlungsbereitschaft einher, wie das Beispiel der Reiseveranstalterbranche zeigt: 42% der Bevölkerung ist es laut Reiseanalyse (2014) wichtig, dass sich Reiseveranstalter im Bereich der Nachhaltigkeit engagieren, nur 12% sind aber bereit, mehr dafür zu bezahlen. Vielmehr wird Nachhaltigkeit mehr und mehr zu einem Qualitätsanspruch des Gastes.

Für den Urlauber ist vor allem eines wichtig – einen schönen Urlaub zu verbringen. In Bayern heißt das für viele, sich in der Natur aufzuhalten, kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten zu erleben oder typische Speisen und Getränke zu genießen. Das Natur- und Kulturerlebnis ist also Basis des touristischen Erfolges in Bayern und nachhaltiges Wirtschaften demnach eine Notwendigkeit für die bayerische Tourismuswirtschaft.

Ihr Ansprechpartner

Wolfgang Wagner
Wolfgang Wagner

Stabsstelle

Zahl des Monats Dezember: 55,0

55,3 Millionen Übernachtungen in Bayern im Sommerhalbjahr 2016

55,3 Millionen Übernachtungen (+2,0%) in gewerblichen Beherbergungsbetrieben kann der bayerische Tourismus im Sommerhalbjahr 2016 (April bis Oktober) verzeichnen – erneut ein Rekordsommer für den Freistaat. Insgesamt reisen in diesem Zeitraum 21,2 Millionen Gäste (+2,2%) nach Bayern – ebenfalls mehr als jemals zuvor.

Von den Zuwächsen profitieren alle vier Verbandsregionen sowohl in ländlichen als auch in städtischen Bereichen.  Nur einzelne Gebiete verzeichnen Rückgänge im unteren einstelligen Bereich.

Insgesamt betrachtet sind vor allem die erneuten Zuwächse aus dem deutschen Markt bemerkenswert (+4,3% bei den Ankünften; +3,6% bei den Übernachtungen). Erstmals kommen in den Sommermonaten über 16 Millionen Gäste aus dem Inland nach Bayern, wodurch die Rückgänge in den Auslandsmärkten mehr als kompensiert werden können.

Betrachtet man den bisherigen Jahresverlauf, kann Bayern bis einschließlich Oktober bereits knapp 80 Millionen Übernachtungen verbuchen. Damit wird ein erneutes Rekordjahr für den Bayerntourismus immer wahrscheinlicher – die 90 Millionen Marke ist für 2016 zum Greifen nah.

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Wolfgang Wagner
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Stabsstelle

Zahl des Monats Oktober: 7,2

7,2 Destinationen sind für den Durchschnittsdeutschen ein relevantes Reiseziel

So viele Destinationen kann sich der Durchschnittsdeutsche laut Reiseanalyse 2016 als potentielle Urlaubsziele für die nächsten drei Jahre vorstellen. 2004 kamen gerade einmal 4,8 potentielle Urlaubsziele in Frage und dieser Wert steigt seitdem konsequent. Das heißt, der Urlaubsgast aus Deutschland wurde in den letzten Jahren bezüglich seiner Urlaubsziele immer multioptionaler. Gleichzeitig blieb die Anzahl der tatsächlich getätigten Urlaubsreisen (ab 5 Tagen) in diesem Zeitraum relativ stabil.

Damit hat sich auch das Wettbewerbsumfeld der Urlaubsdestinationen verschärft. Zwar ist es heute leichter, in die Riege der interessanten Reiseziele, also in das „Relevant Set“ der potentiellen Urlaubsziele aufgenommen zu werden; mit einer steigenden Zahl an relevanten Destinationen steigt aber auch die Konkurrenzsituation. Insgesamt konkurriert ein Urlaubsziel im Kopf des Gastes heute mit über 50% mehr Destinationen als noch 2004.

Die Herausforderung ist, zur interessantesten Destinationen im Relevant Set des Gastes (Top of Mind) zu werden. Eine Herausforderung, der sich die by.TM auf Destinationsebene mit ihrer inspirativen Content-Strategie im Rahmen der Kampagne „Bayern – traditionell anders“ gerne stellt.

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Wolfgang Wagner
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